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Mitmachtag der offenen Tür am 24.10.2018

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Die Chronik des Vereins lässt sich am Besten durch die vielen Presseberichte dokumentieren. Wir freuen uns sehr darüber, dass die Arbeit des Fördervereins Palliativ Pro von so großem öffentlichen Interesse ist.

2018-11-20: Benefizkonzert von und für PalliativPro mit Ingi Fett

Palliativ Pro Ingi Fett Benefiz 01
Ingi Fett begeisterte beim Benefizkonzert von und für PalliativPro.  Foto: Rieger

Butzbach (ikr). 20 weltbekannte Popsongs von 20 weltberühmten Künstlerinnen, dargeboten von einer liebenswürdigen Sängerin, die mit ihrer bezaubernden Stimme und viel Einfühlungsvermögen diese Lieder präsentierte – und dies alles ohne Gage und für einen guten Zweck: Beim Benefizkonzert des Gießener Fördervereins PalliativPro am Samstagabend im Butzbacher "Solmser Schloss“ begeisterte Ingi Fett, bekannt auch als weiblicher Part der "Drei Stimmen", mit "Popdiven und ihren Hits". Das Publikum im restlos ausverkauften Saal genoss einen „kuscheligen, poppigen Abend im wunderschönen Ambiente in der Weltmetropole Butzbach", wie es Ingi Fett charmant formulierte. Sie spendete den Erlös dieses Abends - und dazu gehörte auch der erhobene Eintritt – komplett an den Förderverein PalliativPro. Umrahmt wurde das Konzert von den großformatigen und eindrucksvollen Gemälden der erst 17-jährigen Lucia Hermann aus Lang-Göns.

„Liebe Ingi, Du nutzt die Gabe deiner schönen Stimme dafür, Menschen, denen es nicht mehr so gut geht, zu helfen. Dafür möchten wir dir unsere große Dankbarkeit und unsere Anerkennung aussprechen, denn dieses Engagement ist alles andere als selbstverständlich“, sagte PalliativPro- Vorstandsmitglied Barbara Fandré in ihrer Begrüßungsansprache.

Im Namen des Vorstandes hieß sie die Besucher herzlich willkommen und stellte die Arbeit des Fördervereins vor, der 2006 am Universitätsklinikum in Gießen gegründet worden war. Vorstandsvorsitzender ist seit der Gründung Prof. Dr. Ulf Silbelius, der an diesem Abend krankheitsbedingt kurzfristig absagen musste. „Wichtigstes Ziel des Fördervereins ist es, den schwer und unheilbar kranken Patienten eine hohe Lebenszufriedenheit, Lebensqualität und Selbstständigkeit zu erhalten, auch wenn keine Heilung mehr möglich ist“, unterstrich Fandré.

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Gruppenbild mit Künstlern und PalliativPro-Vorstand (v. l.): Dr. Hans-Joachim Schaefer, Barbara Fandré, Ingi Fett, Lucia Hermann und Reingard Forkert. Foto: Rieger

PalliativPro finanziere sich ausschließlich durch Spenden und Mitgliedsbeiträge und unterstütze die heimischen stationären und ambulanten PalliativCareTeams für Erwachsene und für Kinder u.a. mit palliativmedizinischen Fortbildungsmaßnahmen und mit aktuell zwölf Fahrzeugen, damit die Teams schnell und unbürokratisch zu ihren Patienten kommen und diese versorgen können. "Die ambulanten Teams machen eine Superarbeit", betonte die Vorstandsdame, die an diesem Abend auch ihre Vorstandskollegen, den Vizevorsitzenden Dr. Hans-Joachim Schaefer und Schatzmeisterin Reingard Forkert, begrüßte.

Auf den Palliativstationen in Gießen und in Bad Nauheim finanziert PalliativPro Honorarkräfte wie Psychoonkologen, Ergo- und Musiktherapeuten und Seelsorger. „Das alles kostet viel Geld, weshalb wir für die Aufrechterhaltung unserer Arbeit auf Spenden angewiesen sind, die es uns ermöglichen, unheilbar erkrankten Menschen eine Versorgung zu ermöglichen, die weit über die Leistungen der Kassen hinausgeht“, erklärte Barbara Fandré.

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Blumen überreichte Dr. Hans-Joachim Schaefer nach dem Konzert an Ingi Fett.  Foto: Rieger

Sie dankte allen Helfern, Unterstützern und Sponsoren für ihr außerordentliches Engagement, ohne welches dieses Benefizkonzert nicht möglich gewesen wäre. Ihr besonderer Dank ging an die Eigentümer des Solmser Schlosses, welche die Räumlichkeiten unentgeltlich zur Verfügung gestellt hatten. Neben den Künstlern dankte sie namentlich Ulrike Spelkus, Eva-Maria Labenda, Sabine Boller, Stephan Wiesner und Dr. Klaus Zeh.

Mit dem Barbra Streisand-Song „The way we were“ hatte Ingi Fett den Konzertabend eröffnet. "Dieses Lied zeigt mit seinen Erinnerungen an die Vergangenheit die Vergänglichkeit des Menschen auf, ich fand dies sehr passend", verriet die Sängerin. Die sympathische Künstlerin präsentierte mit ihrer ausdrucksstarken, gefühlvollen Stimme eine unterhaltsame, kurzweilige und abwechslungsreiche Zeitreise von 1957 bis heute und sicherlich kannte jeder im Publikum die Songs, denn immer wieder wurde lebhaft mitgeklatscht und mitgesungen. Es kamen viele ruhig- romantische und melodiöse Pop-Evergreens wie „Time after some Times“ von Cindy Lauper,  „When we were young“ von Adele, „Smooth Operator“ von Sade, „Nothing compares to you“ von Sinead o‘ Connor, „One Moment in Time“ von Whitney Houston oder „Que Sera“ von Doris Day, aber auch sehr kraftvolle Hits wie „Like a prayer“ von Madonna und echte Discoknaller, darunter „Simply the best“ von Tina Turner und „I will Survive“ von Gloria Gaynor zu Gehör. Dem Publikum gefiel dies sehr gut und es spendete am Ende lang anhaltenden stehenden Beifall. Als Zugabe begeisterte Ingi Fett mit „Für mich soll's rote Rosen regnen“ von Hildegard Knef und einem umjubelten Helene-Fischer-Medley.

 

(Erschienen am 20.11.2018 in der Butzbacher Zeitung)

2018-11-19: Oberbürgermeisterin, Landrätin und Regierungspräsident fördern mit ihren Namen einen würdevollen Umgang mit schwer kranken und sterbenden Menschen

Dritter Palliativtag Giessen

 

3. Tag der Palliativ- und Hospizversorgung für Kinder und Jugendliche in Mittelhessen: Gäste unterzeichnen die „Charta für Sterbende“ im Hermann-Levi-Saal
Fotos: Jutta Königsfeld

 

Gießen. „Die Charta ist eine Plattform, die einen Eindruck vermittelt, für welche Idee wir stehen.“ Dr. Holger Hauch ist seit fast 20 Jahren ein leidenschaftlicher Kinderarzt. Leben retten war viele Jahre sein Leitmotiv. Seit er als Leiter mit seinen Kolleginnen vom Kinder Palliativ Team Mittelhessen arbeitet, dreht sich alles um die Frage: Was ist zu tun, wenn es keine Heilung mehr gibt? Und wie ist es zu tun? Am „3. Tag der Palliativ- und Hospizversorgung für Kinder und Jugendliche in Mittelhessen“ stellte er rund 100 Gästen im Hermann-Levi-Saal des Gießener Rathauses die Selbstverpflichtung „Charta für Sterbende“ vor. Diese waren gekommen, die Satzung zu unterzeichnen, genauso wie zuvor Schirmherr und Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich, Landrätin Anita Schneider und Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz. Ziel ist dabei, einen offenen Umgang mit würdevollem Sterben zu erreichen.

„Wir versuchen dieses Thema zu enttabuisieren“, sagt Holger Hauch in seinem Vortrag, in dem er die fünf Punkte der Charta erläutert. Diese ist vor acht Jahren von 200 Fachleuten aus 50 gesellschaftlich und gesundheitspolitisch bedeutenden Einrichtungen erarbeitet worden. Formuliert wird darin nicht nur der Ist-Zustand in der Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen dargestellt, sondern genauso die Aufgaben, Ziele und Bedürfnisse. „Die Charta liefert den Rahmen, kranken Menschen würdevoll zu begegnen.“

Sterben, Tod und Trauer als Teil des Lebens zu begreifen, dies im gesellschaftlichen Bewusstsein zu verankern und allen Menschen in Deutschland ihren individuellen Bedürfnissen entsprechend einen gerechten Zugang zu einer würdevollen Begleitung und Versorgung am Lebensende zu ermöglichen – darum geht es nun mit der Umsetzung der der fünf Leitsätze im Rahmen einer nationalen Strategie. Trägerorganisationen der „Charta für Sterbende“ ist die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin, der Deutsche Hospiz- und Palliativ-Verband und die Bundesärztekammer. Finanziell gefördert wird sie von der Robert-Bosch-Stiftung, der Deutschen Krebshilfe und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. „Bisher haben bereits über 22.500 Unterschriften die Charta unterzeichnet“, berichtet der Mediziner, davon mehr als 1700 Institutionen und entsprechend Einzelpersonen. Als Höhepunkt der Veranstaltung übergeben die Gäste die ausgefüllten Unterzeichnungen. Ein Gruppenbild mit den Beteiligten bildet den Abschluss der förmlichen Charta-Feier.

Vorausgegangen waren zwei Programmpunkte, die thematisch zur Unterzeichnung hinführten. Sensibel moderiert von Pfarrer Thomas Born zeigte der 15-minütige Kurzfilm „Mira Sternenkind“ den Alltag einer alleinerziehenden Mutter mit ihrem sechsjährigen Sohn und der schwer kranken zwölfjährigen Tochter. Jahre zuvor zeigen die Aufnahmen ein Mädchen, das noch viel kann: Laufen, sprechen, lachen. Miras letztes Lachen hat die Mutter lange nicht mehr gehört. Wenn der kleinere Bruder Quatsch macht, dann ist es da – aber immer seltener. „Die Momente, in denen Mira lacht, ist das ein himmlischer Moment für mich“, sagt sie.

Barbara Wolters, Mitarbeiterin des Ambulanten Kinder-Hospizdienstes, leitet über in eine Diskussionsrunde, in der neben dem Publikum auch zwei Engagierte zu Wort kommen. Ernst Bethgen begleitet ehrenamtlich einen Jungen mit einer geistigen Behinderung und seine Familie. Die 16-jährige Tabea ist derzeit Praktikantin beim Ambulanten Kinder-Hospizdienst und ist selbst eine betroffene Schwester. „Alle Menschen, die sich mit einem Tabuthema auseinandersetzen, verändern damit auch die Gesellschaft, in der sie leben“, sagt Barbara Wolters und zitiert einen Satz aus dem zuvor gezeigten Film: „Verantwortung teilen ist Balsam für die Seele.“

Der „3. Tag der Palliativ- und Hospizversorgung für Kinder und Jugendliche in Mittelhessen“ wurde veranstaltet vom Universitätsklinikum Gießen und Marburg, Palliativ Pro, dem Kinder Palliativ-Team Mittelhessen, dem Deutschen Kinderhospizverein und dem Fachverband SAPV Hessen unter der Schirmherrschaft von Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich.

Weitere Informationen zu den Angeboten sind auf der Internetseite www.palliativpro.de/das-kinder-palliativ-team zu finden.

(Pressemitteilung des Regierungspräsidenten in Gießen Dr. Christoph Ullrich)

2018-11-12: SPENDE — Butzbacher und Bad Nauheimer überbringen 10500 Euro

2018 11 13 2 koenigsfeld spendenübergabe PalliativPro Lions
BUTZBACH. Bei der Scheckübergabe anlässlich des dritten Tages der Hospiz- und Palliativversorgung für Kinder und Jugendliche im Rathaus Gießen: Dr. Holger Hauch (Leiter des Kinderpalliativteams), Dr. Hans-Joachim Schäfer und Barbara Fandré (Palliativ Pro), Friedel Heinrichs und Dieter Exeler (Lions-Club Butzbach), Reingard Forkert (Palliativ Pro). Es fehlt Dr. Reiner Eisenkolb (Lions-Club Bad Nauheim). Foto: Jutta Königsfeld

butzbach (pm). Die Erfolgsstory der Lions-Clubs Butzbach und Bad Nauheim setzt sich fort. So überbrachten Dieter Exeler und Friedel Heinrichs vom Lions-Club Butzbach am Montag anlässlich des dritten Tages der Kinderpalliativversorgung Mittelhessen in Gießen stellvertretend für beide Clubs einen Scheck in Höhe von
10500 Euro dem Förderverein Palliativ Pro. 

Die Summe ist die stolze Bilanz nach dem diesjährigen 21. Benefiz-Turnier auf dem Platz des Bad Nauheimer Golfclubs und erhöht die Gesamtspendensumme zugunsten kranker Kinder auf 130000 Euro.

Dr. Holger Hauch, Leiter des Kinder-Palliativ-Teams, dankte den Teilnehmern und Spendern bereits bei der Abendveranstaltung des Golfturnieres persönlich und bestätigte: „Ihre Hilfe kommt an, wo sie am meisten gebraucht wird. Wir benötigen das Geld bei der individuellen Betreuung der unheilbar kranken Kinder, auch bei der psychologischen Unterstützung der Familien oder um akute soziale Not zu lindern.“

Vor der Scheckübergabe nahmen die Gesandten der Lions-Clubs die Gelegenheit wahr, sich über die Aspekte der Arbeit zu informieren und gemeinsam mit Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz, Landrätin Anita Schneider, Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich und allen anderen Beteiligten die Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland zu unterschreiben – ein Beitrag, um die Auseinandersetzung mit schwerer Krankheit und Sterben aus der Tabuzone zu holen.

 

(Erschienen in der Butzbacher Zeitung)

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